Dienstag, 27. Dezember 2011

Rezension: Bodyfinder - Das Echo der Toten

Schon in diesem Post habe ich von dem Buch berichtet, welches ich dank der tollen Website "Blogg dein Buch" probelesen durfte. 

Vielen lieben Dank an den Coppenrath-Verlag, der sich dazu entschieden hat mir das Buch zur Verfügung zu stellen und auch noch ein liebe Karte mit persönlichen Grüßen beigelegt hat. So macht das Auspacken gleich doppelt Spaß.

Kommen wir nun zum Buch.

Bodyfinder - Das Echo der Toten von Kimberly Derting





















Inhalt: 
Seit Violet ein kleines Mädchen ist, nimmt sie die Aura der Toten wahr. Wie magisch wird sie von Ihnen angezogen, spürt ihre pulsierenden Echos unter der Haut vibrieren. Für sie ist diese Gabe jedoch alles andere als ein Geschenk - und nur widerwillig findet sie sich damit ab, dass sie die Einzge ist, die den Serienmörder aufhalten kann, der die kleine Stadt heimsucht, in der sie mit ihrer Familie lebt. Mithilfe ihres besten Freundes Jay macht sie sich auf die Suche. Aber dann passiert etwas, womit Violet nie gerechnet hätte: Sie verliebt sich in Jay. Und merkt dabei gar nicht, wie nahe sie dem Mörder bereits gekommen ist. Bis sie selbst zu seiner Beute wird.

Seiten: 324

Kurzfazit:
Gelungen, spannend, romantisch!

Rezension:
Bodyfinder ist der Debütroman von Kimberly Derting. Sie hat diesen rund um ein Mädchen aufgebaut, welches die übernatürliche Gabe besitzt, tote Menschen und Tiere wahr zu nehmen. Ich lese sehr gerne Mystisches und Fantastisches, wenn es wie hier mit einem Krimi oder Thriller verbunden wird kommt mir das sehr gelegen. Ich habe das Buch vor weniger als sieben Tagen zugesandt bekommen und war gestern abend schon durch mit den 324 Seiten (und dem netten Interview mit der Autorin auf den letzten Seiten). Das lag zum Einen daran, dass es mich wirklich gefesselt hat und zum Anderen daran, dass die Seiten nur zu drei Vierteln mit großen Buchstaben bedruckt ist.

Die Handlung wird aus Sicht des Mädchens, Violet, dargestellt und alle drei bis vier Kapitel wird eine kurze Sequenz aus Sicht des Mörders eingeschoben. Das Buch konzentriert sich nicht nur auf die Wahrnehmung von Violet und die Jagd nach dem Mörder mehrerer junger Mädchen aus ihrer Umgebung, sondern auch auf die Entwicklungen zwischen Violet und ihrem besten Freund Jay. Das empfand ich als sehr auflockernd. Man kann sich so gut in das Mädchen hineinversetzen das auf der einen Seite eine beunruhigende Gabe besitzt, die es selbst nicht ganz versteht und auf der anderen Seite nur eine normale Heranwachsende ist, die über ihre Schmetterlinge im Bauch jede drohende Gefahr vergisst.

Wirklich zerissen hat mich die Spannung an keinem Punkt, während ich den Roman gelesen habe. Es gibt keine richtige Kurve, man ist von Beginn an drin im Geschehen und möchte erfahren, wie es weitergeht, aber es gab keinen Hochpunkt an dem ich das Buch nicht hätte aus der Hand legen können. Für mich war der Roman eine solide Geschichte und ich möchte auch gerne noch den zweiten Band, der laut Nachwort im Herbst 2011 erschienen sein soll, lesen.

Von mir bekommt das Buch 4 von 5 Sternen und damit eine ganz klare Leseempfehlung.








Falls nun jemand Lust bekommen hat, das Buch auch zu lesen, HIER kann man es erwerben.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Blogg dein Buch

Die liebe Alice hat mich zu "Blogg dein Buch" eingeladen. Kaum hatte ich mich beworben und das erste Buch gewählt, schon trudelt es passend zu den freien Tagen um Weihnachten herum bei mir ein. In dem Paket war auch eine schöne Karte von dem Verlag mit einer handschriftlichen Nachricht. Sehr nett :)

Schön, so werde ich es sehr gut schaffen es in 30 Tagen zu lesen und zu Rezensieren.

Also freut euch darauf bald von folgendem (hoffentlich) spannenden Buch bei mir zu lesen.





















Ich freu mich auf jeden Fall darauf und werde mich jetzt schön in mein Bettchen kuscheln und lesen bis ich einschlafe.

Wünsche euch eine gute Nacht und die süßesten Träume!

Jahresrückblick 2011 - Ein Blogstöckchen zum Mitmachen

Ohman, ich glaube ich habs jetzt zwei Wochen schleifen lassen. Aber diesen Donnerstag nun endlich wieder das Blogstöckchen von Miss W.

Wie würdest Du Dein 2011 beschreiben?

Krass! 

Dein schönster Moment?
Mal ehrlich, wer rechnet jetzt nicht --> hiermit.



Dein Tiefpunkt?
Viele kleine, die meist mit der Arbeit oder der Hausrenovierung zusammenhängen. Es ist einfach sehr mühselig und anstrengend.

A-ha Erlebnisse?
Dass mein kleiner Körper doch mehr kann als gedacht. Und ich habe nichtmal abgenommen, wie sonst immer in Stress-Situationen. Glücklich sein macht hungrig! 



Ein Erfolgserlebnis?
Wir haben ein Haus und wir schaffen es, dieses weit über seinen Kauf- und Renovierungspreis hin aufzuwerten. Allerdings drückt keine Zahl aus, wieviel es uns wert ist!

Eine Neuentdeckung?
Das Bloggen und wie sehr es mir Spaß macht!

Eine Freundschaft?
Ja :). Hallo Lena, du bist nun offiziell meine Freundin (aber nicht so wie auf Facebook, sondern in Echt)! Und noch einige weitere Blogbekanntschaften, die ich nicht missen möchte!

Ein Reiseziel?
Nein... man kann ja nicht alles haben :)



Würdest Du das Jahr 2011 gerne nochmals erleben wollen?
Ganz im Ernst. So schön und ereignisreich es auch war, nein. Ich bin froh diese Dinge erlebt zu haben, aber ebenso froh, dass man diese Dinge nur einmal erlebt, das macht sie besonders!

Deine Wünsche und Vorsätze für das Jahr 2012?
Mit dem Innenausbau soweit fertig werden, heiraten und dann...ne Runde chilln ;)

Dienstag, 22. November 2011

Der Antrag...

Hallo ihr Lieben,

nochmals ein ganz großes dickes Danke für alle eure Glückwünsche, auch wenn sich das doof anhört, aber jeder einzelne, der sich mit mir freut bedeutet mir etwas. Verstehe das wer will, bei euren Komemntaren geht mir das Herz auf!

Kommen wir zu letztem Samstag, es ist der 19.11.2011. Wir sind morgens früh aufgestanden und haben bis nachmittags um drei Uhr im Haus gearbeitet. Danach sind wir noch in einen Baumarkt, einen Küchenfachmarkt und danach zu IKEA und haben unsere Küche nun weitestgehend im Blick. Als wir nach Hause kamen war es schon dunkel, dennoch wollten wir noch ein wenig arbeiten. Ich also hoch ins Dachgeschoss und habe in meinem kleinen Badezimmer gespachtelt. Er wollte im Erdgeschoss weiter die Decke im Gäste-WC abhängen.

Nach ca. einer Stunde kam mein Äffchen die Treppen hoch, etwas hektisch war er und außer Atem, dabei hatte ich mir aber nichts gedacht. Er meinte ich müsse mal schnell schauen kommen. Ich fragte, ob das nicht Zeit hat, da ich noch Spachtelmasse im Eimer hatte, die dann hart werden würde. Er verneinte und zerrte mich zum Fenster aus dem man in den Garten schauen konnte. 

Noch bevor ich verstand, was ich da sah begann er zu stammeln. Er hätte mich schon viel zu lange warten lassen und hätte das garnicht gewollt, aber meine kleinen Finger und das Haus und überhaupt... Draußen im Garten standen in 2 Meter großen Buchstaben die Worte HEIRATE MICH. Ich konnte vor lauter Tränen nur nicken und er erzählte weiter, dass er ja eigentlich WILLST DU MEINE FRAU WERDEN schreiben wollte, aber das wäre viel zu lang gewesen und deswegen nur die zwei Wörter.















Dann drehte er mich zu sich um, schaute mich an und fragte mich nochmal richtig förmlich, ob ich seine Frau werden wolle. Ich antwortete natürlich mit JA und er zerrte mich wieder zurück in das Bad, weil es nur dort Licht gab. Er habe ja auch einen Ring für mich. Mit zitternden Fingern (er war eine ganze Stunde im T-Shirt im Garten rumgekrabbelt um über 200 Teelichter, die auf Dachlatten befestigt waren, anzuzünden) holte er das Kästchen mit dem Ring aus seiner Hosentasche und steckte mir diesen schönen Ring an.
















Daraufhin haben wir erstmal ganz viele Bilder von Ring und dem HEIRATE MICH gemacht, geweint uns geküsst und was man sonst noch so tut. Bilder gabs aus dem Fenster und im Garten.



am nächsten Morgen





























Tja, seitdem bin ich nun wohl eine verlobte Frau und könnte glücklicher garnicht sein, ich freue mich so sehr auf alles, was da kommt und wünsche mir, dass dieser Mann niemals genug von mir haben wird.

Extra für meine liebe Alice gibt es hier sogar den Beweis für den Dreck in meinen Haaren (man sieht es ganz leicht grün schimmern, das ist Schleifstaub von der imprägnierten Spachtelmasse). Der Mann nämlich, der an sich oftmals skeptisch gegenüber meinem Blog ist, meinte wir müssen noch Bilder machen, wo man nur unsere Hinterköpfe sieht für den Blog. Er war es auch der meinte, ich könne noch am ersten Abend bloggen und meinen Ring herzeigen. Er wollte nämlich wissen, ob er die richtige Wahl getroffen hat und wartete mit mir gespannt auf eure ersten Kommentare.
















So war das alles. Für mich ganz wunderbar und sehr romantisch..perfekt!

Sonntag, 20. November 2011

Vielen Dank..

...euch allen für eure Glückwünsche und ja, ihr bekommt natürlich die ganze Story inklusive Dreck in den Haaren und was sonst noch dazu gehört. Aber wir haben heute wieder den ganzen Tag gearbeitet daher bin ich sehr müde und möchte das nicht mal eben nebenbei runter schreiben. Deswegen muss ich euch auf die Tage vertrösten.

Nur soviel, ich bin unsagbar glücklich!

Montag, 24. Oktober 2011

Endlich...

ja endlich haben wir unsere lang ersehnten Heizkörper montiert bekommen. Nach wochenlangem Frieren sowie Vorbereiten der Heizungswände sind sie nun endlich an der Wand, die wunderschönen, teuren Designheizkörper, die eine mollige Wärme ins ganze Haus bringen.

Ich kann euch garnicht sagen wie gücklich mich das macht...

ABER HALT...

so ist das alles nicht, stattdessen.. folgendes Szenario: 

Noch auf der Heimfahrt der verzweifelte Anruf meines Freundes, dass kein einziger Heizkörper montiert ist!!!!!! Im Haus sind sie, aber nicht an den Wänden. Ich rufe bei der Firma an und bekomme erklärt, dass die Herstellerfirma falsche Heizkörper hergestellt hat, die so nicht an die vormontierten Rohre dran können. Lieferzeit von neu hergestellten: 6-8 Wochen.
Da knallt bei mir alles durch. Ich schreie und heule (noch immer am Auto fahren) ersteinmal 2-3 Minuten lang sehr laut den armen Menschen am anderen Ende der Leitung an. Das tut mir im Nachhinein sehr leid, da er immer sehr freundlich und bemüht um uns war. Aber diese Vorfreude, gepaart mit der Angst das etwas schiefgeht den ganzen Tag gekrönt von dem tatsächlichen Oberfail waren einfach zu viel für mich. Nachdem wir am Telefon zu keinem brauchbaren Ergebnis kamen, meinte der Herr, dass er gleich nochmal vorbei käme und ich sprach erstmal (nun zu Hause [auch der Eispalast genannt] angekommen) mit dem Manne, der auch einen kleinen Wutausbruch bekam.

Als der Mann ankam hatten wir uns beide soweit im Griff ordentlich mit ihm reden zu können, was man denn jetzt tun könne. Unsere Optionen waren:

- die Heizkörper zurückschicken und während wir auf die neuen warten Übergangsheizkörper, die nicht an die Wände müssen, installiert bekommen

- bis zu 20% Nachlass auf die falsch hergestellten und die Wände nochmal aufmachen

Da es zu lange gedauert hätte, die Wände neu aufmachen zu lassen und die hundert Arbeitsschritte (verfüllen, vorstreichen, spachteln, schleifen, grundieren, 3x streichen) wieder zu vollführen, entschieden wir uns für Option Nummer 1. 

So bekommen wir genau das, was wir wollten und haben noch den Vorteil, dass wir in der Zeit schon viel schaffen können, ohne dass wir unsere tollen Designdinger verschandeln.

Naja, so ist der Stand der Dinge. Ich hoffe nun darauf morgen Abend endlich von Wärme in unseren 4 Wänden berichten zu können. Mir *hier bitte mehrere Kraftausdrücke einfügen*-egal woher sie kommt!

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Neues vom Bau

Guten Abend die Damen,

auch wenn wir nun eingezogen sind und ich nicht mehr so regelmäßig von unserem Fortschritt erzähle, ist das Haus hier immer noch mehr Baustelle als alles andere. 

Der einzige fertige Raum ist das Schlafzimmer, das Bad kann man zwar benutzen, aber fertig ist es noch lange nicht. Alle mit Gipskarton beklebten Wände wollen noch verspachtelt, geschliffen und gestrichen werden. Die Decke müssen wir noch abhängen und der selben Prozedur unterziehen. Dann fehlen die Sockelfliesen und ein kleines Bänkchen welches wir noch mauern wollen. Und der Spiegel über dem Waschbecken, man was freu ich mich auf einen anständigen Spiegel.

Also zusammenfassend haben wir acht unfertige Wohnräume und zweieinhalb unfertige Bäder. Keine gute Bilanz.

Aber Schritt für Schritt. Die wichtigsten Punkte zur Zeit sind: die Heizungswände und das fertig zu dämmende Dach. Danach erst kommt meine heiß ersehnte Küche.

Um mit den Heizungswänden weiter zu kommen waren jetzt zwei Tage Verputzer bei uns im Haus. Sie haben unsere Schlitze zu gemacht und in einigen Räumen größere Stellen bis ganze Wände verputzt. Nun liegt es an uns, die Wände, die mit Heizungen bestückt werden sollen, von allen alten Nagel- und Dübellöchern zu befreien, die Wände glatt zu schleifen und mit Streichputz und Farbe zu streichen. Ich weiß das klingt nach wenig Arbeit, aber leider mussten wir feststellen, dass das ganz und garnicht stimmt.

Seit letzten Freitag arbeiten wir nun im Gäste-WC, der Mann hat die Wände mit den Feuchtraumplatten beklebt und Vorwandinstallationen hergestellt. Ich habe die ganze Zeit die Zwischenräume und Kanten gespachtelt. Tag für Tag und fertig sind wir auch noch nicht...

jaaaaa, auch die Spachtelmasse ist grün!
















An meinem unübersichtlichen Wirrwarr an Text kann man auch ganz gut erkennen, dass wir irgendwie versuchen mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Also mal drei Tage hier mal zwei dort. 

Leider können wir mit den Heizungwänden auch erst richtig anfangen, wenn der Putz durchgetrocknet ist, deswegen hängen wir zur Zeit im Bad rum. Da müssen ja auch Heizungen dran, nich?!

das dunkle ist der frische Putz.




















Aber irgendwie muss das innerhalb der nächsten zwei bis drei Wochen klappen, sonst wird es ganz sicher zu kalt werden.

Sorry für die unübersichtliche Schilderung der viel zu vielen Dinge in meinem Schädel.

Ich wünsche euch allen süße Träume!

Freitag, 9. September 2011

Umzugsodyssee



Ich bin euch ja noch einen ausgedehnten Umzugsbericht schuldig geblieben. Das liegt einfach daran, dass das natürlich alles sehr stressig war und ich auf unserer Baustelle in unserem neuen zu Hause noch kein Internet habe und nur hin und wieder mein Handy als W-Lan Hotspot nutze um mit meinem Netbook reinzukommen. Und auf der Arbeit sind ausgedehnte Posts auch eher schwierig, aber ich gebe mein Bestes die ganze Geschichte  jetzt immer mal zwischendurch zu vervollständigen und dann zu posten.
Letzter Post bezüglich des Hauses waren Bilder unseres stillen Örtchens. Auch immernoch der einzige Raum, der als bewohnbar bezeichnet werden kann. Zur Zeit wird dort der Boden gefliest. Schon fertig gefliest!
Aber zurück zur letzten Woche. Mein Äffchen verließ mich Sonntag (28.08.2011) Abend für zwei Tage und ich habe dann am Montag Abend noch weiter in unserer Wohnung gestrichen, geputzt und gepackt. 
Dienstag morgen begann mein Auto kurz vor der Abfahrt zu dem Mitfahrerparkplatz, wo ich meine geschätzte Kollegin einsammele, seine Leistung zu verlieren. Ich bin dann gerade noch so mit 60 km/h von der Autobahn runter gekommen und habe mich auf den Parkplatz retten können. Deswegen fuhren wir mit dem Auto der Kollegin weiter, ich hatte ein ähnliches Problem schon einmal (Post hierzu) und war deshalb guter Dinge, dass mein Silversurfer abends wieder funktionstüchtig sein würde. 
Denkste, das Schicksal schien es nicht gut mit mir zu meinen. Abends machte die Karre fiese Geräusche und stank und qualmte. Also in der nächsten Peugeot-Werkstatt angerufen, die haben einen Abschleppdienst geschickt, der mich und das Auto zu der Werkstatt gebracht hat, wo natürlich auch kein Mensch mehr war. Wir erinnern uns auch daran, dass der Mann an meiner Seite, den ich in solchen Momenten alleine zum Trösten stark benötigt hätte, kilometerweit entfernt war und mich somit nichtmal abholen kommen konnte. 30 Kilometer von unserer Wohnung entfernt. Zum Glück erreichte ich eine gute Freundin, die das Abholen und auch das Trösten ganz gut bewerkstelligt hat.
In der Wohnung angekommen habe ich dann weiter renoviert und den Mann erwartet, der um Mitternacht rum nach Hause kam und mir sogar eine schöne Rose mitgebracht hat... und Gummibärchen. Guter Mann! 
























Dann kommen wir zum Mittwoch morgen, ein Tag vor der Wohnungsübergabe, wir hatten beide Urlaub und begannen in der Frühe damit in seinem Auto Sachen ins Haus zu transportieren. Mit beiden Autos wäre das wohl schneller gegangen. Gegen neun Uhr habe ich die Werksatt angerufen, die mir mitteilte, dass der Turbolader kaputt sei und der Spaß 2800 Euro kosten sollte. Natürlich bekam ich auch mehrfach erzählt, dass ich daran Schuld sei, übergangene Inspektion blablabla. Das wollte ich garnicht hören. Ich habe den A... dann gebeten mir ein Angebot zu machen, was er mir für die kaputte Kiste noch zahlen würde. Ich hatte keinen Nerv da lange rumzueiern, Reparatur kam für mich bei dem Preis nicht in Frage und ich wollte einfach schnellstmöglich wieder mobil sein. Einige Stunden später bekam ich dann das Angebot von 1500 Euro. Ich sagte zu, mir das Geld und den Inhalt meines Autos am nächsten Tag holen zu kommen.
Währenddessen musste das kleine Autochen des Mannes alle unsere Lasten transportieren. Das war ein sehr anstrengender Tag, nicht nur für das Auto.
Am nächsten Morgen schafften wir es gerade so zur Übergabe um 9:30 Uhr fertig zu sein. Es gab auch nichts zu beanstanden und wir waren schonmal eine Sorge los. 

Nächster Halt war die Autowerkstatt. Ich habe mein Auto eigentlich schon gemocht, vor allem wegen seiner schnittichen 109 PS, die waren schon ganz nett. Der Punkt der mich am meisten verstimmt hat, war der Verlust meines heiß geliebten Nummernschildes, welches ich aber sowieso mit dem Wohnortwechsel hätte aufgeben müssen. Schon mit 14 habe ich gesagt „Wenn ich mal groß bin, möchte ich in Koblenz wohnen und KO-RN als Kennzeichen haben!“. 









Damit ist es nun vorbei, wann bekommt man schonmal die Gelegenheit den Namen einer seiner Lieblingsbands auf dem Kennzeichen spazieren zu fahren? Ich durfte das nun gute anderthalb Jahre tun und bin ein klein wenig traurig das nun nicht mehr zu können.
Egal, noch genug zu tun, also weiter zur Verbandsgemeinde um einen neuen Wohnsitz anzumelden. Das ging recht flott, auch wenn der doofe Typ, der dort saß, furchtbar unhöflich war. 
Danach ging es dann zu einem Autohändler, den ich auf einer Autoplattform am Abend zuvor ausfindig gemacht hatte. Dort standen lustige Schrottkarren rum und eine sprang mir sofort ins Auge. Wieder ein Peugeot, klein, schnuffig und noch ganz nett in Schuss. Preis 1900 Euro, der lustige, tattowierte, harleyfahrende Verkäufer meinte allerdings spontan, dass heute jedes Auto nur 1500 Kosten würde ;). 
Eine kleine Proberunde um den Block, Karre gefällt, Kaufvertrag aufgesetzt und ab zur Zulassungsstelle. Ohne Witz, wer macht mir dieses Tempo nach??? Nach kleineren Problemen und Lösungstelefonaten mit der Versicherung hatte ich auch die Anmeldung im Sack und es ging zurück zum Händler. Der war nicht mehr da, aber auch der Angestellte nahm mein Geld dankend an. Somit besaß ich schon am Donnerstag um ca. 16:00 Uhr ein neues Mobil, angemeldet, versichert auf meinen neuen Wohnsitz, dazu brauchen andere Monate. Das neue Auto hört übrigens auf den Namen „alte graue Stute“.
Am Donnerstag Abend haben wir auch das erste Mal in unserem halbfertigen Bad geduscht und ich muss euch sagen, wir haben uns da eine ultradeluxe Dusche gebaut und ich bin sehr sehr glücklich mit ihr. Wir haben uns wider aller Empfehlungen dagegen entschieden eine Handbrause in die Dusche zu machen unsere Dusche ist total clean, nur ein Einhebelmischer an der einen Wand und die Regenbrause an der Decke. Ich weiß auch, dass man eine Dusche gerne mal mit der Hand abbrausen möchte oder dass es hätte sein können, dass die Regenbrause nicht genug Druck hat um meine Haare auszuspülen, aber ich bin dennoch froh, es so gemacht zu haben, weil es einfach nur wunderschön ist! Der Druck reicht auch um meine Haare von allem Schaum zu befreien. 





















Die letzten Tage haben wir auch ausschließlich mit Energie aus unserer Solaranlage geduscht, da unser Gasanschluss erst am Freitag fertig gemacht wird. Das hat bei dem vielen Sonnenschein auch wirklich super funktioniert. Heute allerdings wird das Gas in Betrieb genommen, zum Glück, bei dem Wetter heute.



















Letzten Sonntag Abend habe ich es mir sogar erlaubt in der Baustelle die Wanne einzuweihen. Die ist einfach perfekt für mich. In allen Badewannen rutsche ich immer weg und bin dann total verspannt, wenn ich da wieder raus komme. Und hier passe ich perfekt rein und habe diese super Armlehnen. Das graue Ding am Wassereinlass kommt natürlich noch weg und stattdessen kommt dort eine Blende hin. Leider nicht die, die wir gerne haben wollten, da der Sanitärtyp irgendwie den falschen Unterbau hat montieren lassen. Aber nur wegen der Blende die Wanne inklusive Fliesen wieder rausreißen lassen geht leider auch nicht. 
gewollt


bekommen















































Ich kann euch nur sagen, so anstrengend wie es ist alles selbst zu machen, so besch...eiden ist es auch eine Menge Geld zu bezahlen und sich ständig zu ärgern. Da denkt man da wären Profis am Werk und die montieren Wannen in der Luft, Rohre halb aus der Wand und bestellen die falschen Sachen. Wir müssen ja nur die nächsten tausend Jahre damit leben!
Aktuell leben wir nun also in Staub und Dreck und tragen jeden Abend unsere Klamotten sowie die die Matratze aus dem Schlafzimmer und spachteln, schleifen und verputzen dort, damit wir bald die Decke abhängen, streichen und Laminat verlegen können. Dann nämlich wäre dieser eine Raum fertig und wir könnten das Bett aufbauen und unsere Klamotten ordentlich unterbringen. Dieses Ziel soll irgendwann bis Sonntag erreicht werden. Ich bin ja mal gespannt...


























Na, wenn das nicht mal ausführlich war, daraus hätte ich auch einen Fortsetzungsroman machen können. Wer sich bis hierhin durchgekämpft hat, Respekt und Dankeschön!