Donnerstag, 28. Februar 2013

Rezension: Eisbach

Ganz toll, da brauche ich mal für ein Buch nur 4 Tage um es zu lesen und schaffe es trotzdem nur sehr knapp vor Ablauf der 30-Tage-Frist eine Rezension für Blogg dein Buch zu schreiben.

Ausgesucht hatte ich mir wieder ein eBook vom dotbooks - Verlag. Für den Titel habe ich mich entschieden, weil die Autorin Architektin ist und er nicht uninteressant klang.

Eisbach von Nadine Petersen

















Seiten: 363

Inhalt: »Niemand schöpfte Verdacht. Und niemand vermisste sie. Er hatte dafür gesorgt, dass sie nicht mehr auftauchen würde. Nie mehr.« 


Eine eiskalte Nacht in München. Ein Mann hört Hilferufe im Englischen Garten und verständigt die Polizei. Nur wenige Stunden später geht eine Anzeige bei der Münchener Polizei ein – eine attraktive, junge Frau wird vermisst. Kurz darauf wird ihre Leiche geborgen. Die Obduktion ergibt: Die junge Frau wurde vergewaltigt und lebendig in der Nähe des Eisbachs begraben. Ein Verdächtiger ist schnell gefunden. Doch Kommissarin Linda Lange ist von seiner Unschuld überzeugt und ermittelt in eine andere Richtung. Was sie schließlich herausfindet, übertrifft ihre schlimmsten Vermutungen. Und als sie der Wahrheit immer näher kommt, gerät sie selbst ins Visier des Täters …

Ein Blick in die Abgründe der menschlichen Seele – mitten im idyllischen München.

Kurzfazit: spannend und auch ein bisschen nervenaufreibend.

Als ich das eBook bekam, war leider mein Tablet kaputt, bzw. es ist noch kaputt und wartet darauf eingeschickt zu werden, also habe ich mir das Buch auf mein Handy geladen. Zunächst dachte ich, es würde mich fürchterlich nerven auf dem Handy zu lesen, aber ich konnte es kaum aus der Hand legen, habe so sogar in der Mittagspause lesen können und war schon vier Tage nach Erhalt des eBooks durch mit dem Kriminalroman. Diese Tatsache für sich spricht schon ganz deutlich für das Buch.

Schon die ersten Seiten haben mich gefesselt. Man erfährt zunächst die Vorgeschichte des Mörders. Danach landet man sofort in den Ermittlungen Jahre später.

Die Protagonistin war mir auf Anhieb sympathisch und wird sehr detailreich geschildert. Sie liebt ihren Job, ihren Verlobten und ist sehr zerstreut. So vergisst sie ständig Termine und Treffen, wenn sie sich mal in ihre Arbeit gestürzt hat. Von Beginn an steht sie mit ihren Ermittlungen recht alleine da. Zunächst, weil der Fall als unwichtig erscheint und später, weil sie in eine andere Richtung ermittelt. Natürlich werden hier auch ein paar Machtkämpfe mit den männlichen Vorgesetzten ausgefochten.

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich den Verlauf und auch den Täter nicht voraussagen konnte. Deswegen war die Handlung für mich spannend und bis zur letzten Zeile sehr kurzweilig.

Fazit: Ich finde die Geschichte sehr gelungen und für ein Debüt finde ich es doppelt gut. Eine Kleinigkeit gibt es, die ich etwas schade finde. Es waren doch recht viele Fehler in dem Buch, sollte ein Verlag nicht dafür sorgen, dass jemand die Bücher einmal Korrektur liest? Davon ab bekommt das Buch von mir auf jeden Fall fünf Sterne, weil es mich gefesselt und sehr gut unterhalten hat.








Ihr bekommt das eBook schon für 5,99 € unter diesem Link, ich kann es auf jeden Fall empfehlen.

Samstag, 9. Februar 2013

Wir bekommen ein Baby #1 - 16. Woche

Nachdem ich von der 7. bis zur 14. Schwangerschaftswoche von starker Übelkeit und viel Erbechen geplagt wurde beginnt wohl langsam das, was man gemeinhin die Wohlfühlphase einer Schwangerschaft nennt. Mir ist meist nur noch schlecht, wenn ich nicht regelmäßig esse und einmal kurz morgens, wenn ich mein Toast (welches ich nun vor der Arbeit essen muss) in den Toaster stecke.

Ich bin ganz überwältigt davon, wie schnell die Zeit vergeht. So richtig realisiert habe ich die Tatsache, dass ich unser Kind unter dem Herzen trage, noch nicht. Ich sehe es auf dem Ultraschall oder höre bei der Hebamme die Herztöne und weiß, das ist unser Kind, aber mein Kopf bekommt die Kurve nicht, dieses Kind auch in meinem Bauch zu sehen. Das hört sich verwirrt an? Ja, das ist auch verwirrend!!!


Dabei wächst mein Bauch für mein Empfinden ganz schön schnell. Ich befinde mich zwar immer noch unter meinem Startgewicht, aber das hindert das Bäuchlein nicht daran ständig zu spannen und zu jucken und danach schon wieder etwas größer zu sein. Also man sieht es noch nicht so, dass man mir beim Einkaufen auf den Bauch starrt, aber ich sehe es doch bei jedem Blick in den Spiegel. Selten habe ich meinem Gesicht so wenig Beachtung geschenkt und war nach der Begegnung mit meinem Ich im Spiegel so glücklich.



4. Woche
14. Woche


Der Nestbautrieb setzt auch gerade mit voller Wucht ein. Das überrennt mich so stark, dass ich noch nicht recht weiß, wo ich denn nun anfange. Beim Strampler, beim Bettchen oder doch dem Kinderwagen??? Aber das wird sich wohl nach und nach ergeben.


Das Baby sollte vom Schädel bis zum Steiß um die 10cm lang sein, wenn ich nun noch die Beinchen dazu rechne, ist das schon ganz schön groß. Ab jetzt sind die Organe wohl auch soweit entwickelt, dass es sich hauptsächlich auf Gewichts- und Längenzunahme konzentriert. Langsam beginnt es auch meinen Herzschlag und meine Stimme wahrzunehmen. Außerdem, und darauf freue ich mich zur Zeit am dollsten, sollte ich es in nächster Zeit regelmäßig spüren können. Auch wenn ich schon mal so ein ganz zartes Flattern gespürt habe, so freue ich mich doch auf richtig eindeutige und regelmäßige Kindsbewegungen. 


Der nächste Ultraschall ist in 4 Wochen und dann erfahren wir auch ganz bestimmt das Geschlecht unseres Babies. Danach finde ich bestimmt kein Halten mehr, was das Einkaufen angeht...


Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie glücklich ich bin, wie aufregend das alles ist und wie sehr ich mich auf unser Kind freue. Aber ich freue mich auch noch auf die ganzen kleinen tollen Momente in der Schwangerschaft und möchte diese, soweit es geht, in vollen Zügen genießen. Mein Mann ist, wie gewohnt, wundervoll, er freut sich riesig, werkelt nun ganz alleine am Haus und ist zwischendurch furchtbar putzig und sehr liebevoll im Umgang mit mir uns.