Donnerstag, 13. November 2014

Stillen, Tragen, Familienbett, meine persönlichen Gründe für Attachment Parenting

Gute Gründe für Attachment Parenting oder bindungsorientierte Elternschaft gibt es auf Blogs und in Büchern viele, da seid ihr mit anderen Quellen besser informiert als hier bei mir. Ich möchte gerne eher meine persönliche Beweggründe nieder schreiben.

Ich habe erst eine Weile nach der Geburt überhaupt bewusst diese Bezeichnung gehört/gelesen. Die meisten Aspekte sind für mich aus dem Bauch heraus und durch die richtigen Impulse aus anderen Büchern und von meiner Hebamme selbstverständlich geworden.

Oft wirkt es so, als würde man sich selbst komplett aufgegeben über die Bedürfnisse des eigenen Kindes und ja, es gehört teilweise viel dazu, immer (soweit es einem möglich ist) erst ein anderes als das eigene Wohlergehen im Fokus zu haben, aber ich tue viele Dinge auch aus einem guten Stück Egoismus heraus, weil ich sie für wichtig halte, weil ich dabei das gute Gefühl habe, das Richtige für mich, mein Kind und meine Familie zu tun und weil sie mir den Alltag erleichtern.

Zum Beispiel das Tragen ist hier die Zauberwaffe schlechthin. Sie liebt es und ist manchmal schon nach Sekunden eingeschlafen. Meine einzige Möglichkeit zu nähen habe ich, während sie auf meinem Rücken schläft. Ich habe es mir da von Beginn an leicht gemacht. Ich muss nicht stundenlang schuckeln, Kinderwagen schieben oder am Bett sitzen und bei jedem Mucks wieder hin. Sie ist immer bei mir und ich genieße die Ruhe, zu der sie mich zwingt. Nie arbeite ich konzentrierter und präziser an der Nähmaschine als mit ihr schlafend bei mir.

Ich liebe unser Familienbett (auch wenn es etwas größer sein dürfte). Ich möchte einfach nicht nachts aufstehen müssen, wenn sie etwas hat. Da bin ich schlichtweg zu faul für. Natürlich ist sie auch ein Kind, was sehr oft wach wird und ich wäre die ganze Nacht mit Laufen beschäftigt, aber selbst wenn es nicht so wäre würde ich sie gerne in meiner Nähe haben. Sie gehört zu mir, genau wie mein Mann. Ich genieße es sehr, dass sie so gerne ganz eng an mich gekuschelt schläft.

Ich habe eine kurze Zeit zusätzlich zum Stillen gepumpt und versucht zuzufüttern (was sie nicht wollte). Ihr glaubt mir gar nicht, wie froh ich bin, diesen ganzen Kram nicht zu brauchen und kaum gebraucht zu haben. Stillen macht einem das ganze so einfach. Immer und überall habe ich genau das Richtige, in unerschöpflicher Menge, perfekt temperiert bei mir. Abgesehen davon ist es bei uns die beliebteste Einschlafhilfe und auch hier macht es mir alles so leicht. Ich hatte bisher selten sowas wie Einschlafdramen. Und wenn keine Umarmung mehr hilft, ist es auch bei Kummer und Schmerz der größte Trost.

Das Langzeitstillen im Besonderen genieße ich vor allem wegen der Nähe noch sehr und es ist ganz offensichtlich, dass es auch der kleinen Elfe so geht. Es erleichtert uns den Alltag, schafft uns kleine Inseln der gemeinsamen Auszeit und Ruhe. Außerdem isst sie immer noch eher kleine Portionen und ich muss mir so kaum Gedanken machen, weil sie einfach noch viel von dem was sie braucht von mir bekommt.

Mit Stoff wickeln wir einfach gerne und ich persönlich mag das Gefühl von Stoff statt Plastik an meinem Kind. Ich nähe die meisten Windeln selbst und das macht mir richtig Spaß. Auf ihre Bedürfnisse einzugehen bzw "windelfrei" zu praktizieren hat für mich bisher den positiven Nebeneffekt, dass sie einfach besser kommunizieren kann, wenn sie mal muss oder was in der Windel ist. Ich finde das so schöner, als das Maximum an Füllmenge aus einer Windel rauszuholen.

Doch manchmal frage ich mich bei alle dem wieso sie dennoch nicht tiefenentspannt und absolut zufrieden ist. Sie ist sehr fordernd und anstrengend, hat als Säugling viel geweint, dabei habe ich sie getragen, gestillt, familiengebettet... Habe ich doch alles falsch gemacht?

Wenn ich dann aber in mich gehe, denke ich das eigentlich nicht, denn sie weiß jetzt schon, dass sie nicht von mir in Verhaltensmuster gezwängt wird, die nicht ihrem Wesen entsprechen. Sie muss nicht lernen alleine zu schlafen, den Mund zu halten, wenn sie stört oder mich in Ruhe zu lassen, wenn sie eigentlich meine Aufmerksamkeit braucht. Sie darf sein, wer sie ist und wie sie ist. Und es fühlt sich so einfach richtig an.

Montag, 20. Oktober 2014

Wochenende in Bildern 18./19. Oktober

Endlich komme ich wieder dazu. Die letzten Wochenenden habe ich fleißig Bilder gemacht und kam dann nicht zeitnah zum bloggen.

Aber dieses Mal gibt's wieder meinen Beitrag zu Susannes Aktion von "Geborgen Wachsen". Im Übrigen möchte ich euch ihren Artikel zur bindungsorientierten Elternschaft ganz arg ans Herz legen. Sie hielt diesen Vortrag bei einem Attachement Parenting Kongress und ich finde ihn sehr gelungen und informativ.


Am Samstag früh habe ich schon vor dem Frühstück Wäsche angestellt.


Dann gab's endlich den wohl verdienten Kaffee.


Nach dem Frühstück ging es dann zum Flohmarkt. Erstmalig mit Kind an der Hand. So aufregend.


Während des Mittagsschlaf konnte ich wieder mit Kind auf dem Rücken nähen. Ich habe ein wenig Upcycling betrieben und einem Schlafanzug die Füße entfernt und durch Bündchen ersetzt. Auch die Arme bekamen neue und schon sieht's aus, als wäre es nie anders gewesen.


Die Wäsche vom Vormittag wollte noch gefaltet und verräumt werden. Die kleine Elfe mochte aber den Körperkontakt nicht aufgeben also habe ich sie nochmal auf den Rücken gebunden, wo sie prompt einschlief. War eigentlich nicht geplant, aber das Tragen wirkt einfach Wunder bei ihr.

Zum nächsten Punkt habe ich kein Bild, aber ich muss unbedingt darüber schreiben. Wir spielten gemeinsam im Wohnzimmer und ich filmte das mini-maedchen dabei, wie sie von ihrem Turnkasten auf die Couch und wieder zurück kletterte. Und plötzlich rutschte sie vom Kasten auf den Boden, steht auf und läuft einfach los. Also so richtig. So, dass man weiß "und jetzt kann mein Kind laufen". Und ich hab´s sogar auf Video. Hammer!


Ganz bald war dann auch schon Schlafenszeit für den kleinen Laufling und ich konnte mich zu meinem Mann, Ofenkäse und Malzbier auf die Couch gesellen und "Orange is the new Black" schauen.


Dabei habe ich noch fleißig an der neuen Überhose für unsere Nachtwindeln gestrickt. Die werden nämlich langsam zu klein.


Später schlüpften wir dann zu dem schlafenden Kind ins Bett. Ich liebe es so sehr, dass sie bei uns schläft. Das soll bitte bitte noch ganz lange so bleiben.


Der Sonntag begann nach dem Frühstück mit unserem Prospekt-Schau-Ritual. Wir kaufen zwar so gut wie nie nach irgendwelchen Angeboten ein, aber die Prospekte durchstöbern wir dennoch gerne.


Der Vormittag plätscherte so vorbei und ganz schnell schon konnte ich mir das Kind auf den Rücken packen und nähen.


Danach war Ausflugszeit. Es ging in einen Wildpark hier in der Gegend zum Tiere schauen.


Die Kleine lief ganz viel an der Hand und hat zwischendurch immer wieder Pausen eingelegt.


Nachdem sie am ersten Gehege noch gar nicht von Papas Arm herunter wollte und sich vor den Rehen fürchtete, war sie bei den Schweinchen schon längst aufgetaut und traute sich alleine nah heran.

Auf dem Rückweg zum Auto haben wir rumgealbert, wir ließen sie etwas "fliegen" während sie an unseren Händen lief. Sie hatte sehr viel Spaß dabei und lachte. Bis es ihr scheinbar auf einmal zu viel wurde als ich sie fliegen ließ. Sie begann zu weinen und wir machten uns dann zügig auf Richtung Auto, weil wir dachten, sie sei einfach müde vom vielen Laufen. Auf der Fahrt schlief sie schnell ein, weinte und jammerte aber immer wieder auf. Zu Hause kuschelte ich mich dann mit ihr auf die Couch und stillte sie in den Schlaf. 

Doch das Wimmern und Aufweinen hörte gar nicht auf und dann bemerkte ich, dass ihr rechter Arm so untypisch nach unten hing. Da dämmerte mir, dass ich mein Kind bestimmt verletzt hatte. Bis sie aufwachte hoffte ich noch, mich zu täuschen, aber recht schnell konnten wir feststellen, dass sie wirklich etwas mit dem Arm hat.

Deswegen sind wir in die Notaufnahme eines Krankenhauses gefahren. Ich habe mir solche Vorwürfe gemacht, welcher Mutter passiert denn sowas? 


Wir mussten ca. eine Stunde warten und dann fand die Ärztin ganz schnell raus, dass das Ellbogen-Gelenk ausgekugelt war. Mit einem Handgriff und einem kleinen Knacks war es wieder drin und vor allem mein Kind wie ausgewechselt. Wir sollten noch kurz warten, damit die Ärztin sich überzeugen konnte, dass das alles war und sie spielte und krabbelte sofort herum, als wäre nie etwas gewesen. 

Ich war so unfassbar erleichtert. Auch heute scheint sie nichts mehr von dem Vorfall zu spüren. 

So kamen wir natürlich abends erst spät nach Hause und ich brachte sie sofort ins Bett. Wir aßen noch schnell und folgten dann. Erschöpft von diesem aufregenden Tag..



Donnerstag, 16. Oktober 2014

Da da da

Gesprochen wird hier noch nicht viel. Zumindest nicht in unserer Sprache. Sie erzählt natürlich den ganzen Tag sehr geschäftig viele viele Dinge und hält ihren Spielsachen wichtige Ansprachen.

Mama und Papa gehen schon länger. Zu Beginn eher in Form von "Mamamamamama" oder eben "Babababa" aber nun schon eine Weile auch richtig.

Ich meine schon einige Male sowas wie "tinken" raus gehört zu haben, aber das Babyzeichen für "stillen" bringt sie da noch schneller zum Ziel also wird das sehr vehement und fordernd eingesetzt. Außerdem meine ich, sie sagt "Tiddy" zu ihren Teddys. "Hallo" sagt sie auch, aber noch etwas undeutlich. "Ja" und "Nein" klappen dafür schon sehr gut.



Seit gut einer Woche hat sie nun das "da" für sich entdeckt. Nicht wie bisher als Abwandlung des "Baba" in Form von "Dada" sondern wirklich auf etwas zeigen und "da".

So quietscht sie nun den ganzen lieben langen Tag ihr niedliches, hohes "da" und zeigt auf alles, was sie so sieht. Aber sie setzt es auch ganz bewusst ein, wenn sie etwas haben möchte. Am Tisch beim Essen zum Beispiel. Dann zeige ich auf die Dinge die dort stehen und sie nickt heftig und glücklich, wenn ich endlich rausgefunden habe, was sie gerade so sehr begehrt.

In der Summe merke ich gerade, dass da doch schon mehr Worte sind als ich zu Beginn dieses Textes dachte. Und obwohl ich sie auch ohne Worte sehr gut verstehe, freue ich mich schon total darauf mein kleines Plappermäulchen besser zu verstehen.


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Die ersten Schritte...

...hat das mini-maedchen schon letzten Sonntag gemacht. Ich sah es nur aus dem Augenwinkel, stellt sich hin "taptap" und wieder runter.

2 Schritte waren das, gleich am Abend noch einmal dem Papa vorgeführt und dann wieder 2 Tage Ruhe. Dann waren es mal 7-8 Schritte, und wieder eine Weile nichts.

Wenn sie frei läuft, dann sehr bewusst und stolz. Lacht übers ganze Gesicht und klatscht sich hin und wieder selbst Beifall. An sich bewegt sie sich viel auf ihren Füßen vorwärts, aber gerne an irgendwas entlang oder etwas vor sich her schiebend.

Ich habe sie nie viel an meinen Händen laufen lassen, eigentlich immer nur ein paar Schritte nach dem Hände waschen, weil das ganz gut passt nach dem vom Hocker runter heben. Jetzt greift sie allerdings häufiger mal nach einer Hand und zieht mich durch die Räume. Das fühlt sich so unwirklich und schön an.

Eben beim bettfertig machen wuselt sie durch ihr Zimmer, schnappt sich ihr Töpfchen, schiebt es hin und her. Stellt es hierhin und dorthin und zwischendrin hebt sie es hoch und läuft damit. So selbstverständlich, so sicher, der Hammer.

Ich bin gespannt, wie es weiter geht, wann der Knoten so richtig platzt und wir einen kleinen Laufling im Haus haben.

So viel Stolz und Liebe für so ein kleines Menschlein...


Montag, 22. September 2014

Wochenende in Bildern 20./21. September

Susanne von "Geborgen Wachsen", einem ganz wundervoll bereichernden und informativen Blog, ruft dazu auf, dass Familien ihr Wochenende in Bildern verbloggen um damit die Vielfalt rund ums Leben mit Kindern zu zeigen.

Auch, wenn dieses Wochenende wenig spektakulär war, möchte ich dennoch ein bisschen davon erzählen, da ich mir fest vorgenommen habe, die Aktion zu unterstützen. Die Qualität der Bilder ist leider teils nicht so gut, da sie mit dem Handy aufgenommen wurden und es die ganze Zeit so düster war.


Freitag Abend gab's hier einen heimtückischen Puppenmord. Ich habe Mathilde selbst genäht und das mini-maedchen bekam sie zum Geburtstag. Ebenso wie das Pukylino, mit dem sie die wehrlose Puppe überfuhr. Tatsächlich mag sie sie bisher wirklich noch nicht, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf.


Samstag habe ich für den Mittagsschlaf, den die Elfe immer noch auf meinem Rücken verbringt, mal wieder ein Tuch statt meiner Emeibaby Trage gezückt und gleich eine neue Bindevariante (double Hammock) versucht. Wir waren beide sehr begeistert, ich fand's bequem und sie war binnen Sekunden eingeschlafen.


So konnte ich dann mit ihr zusammen eine Runde nähen.


Auch der Nachmittag brachte kein besseres Wetter. So sah es bei uns das ganze Wochenende aus und da wir alle ein bisschen kränkeln sind wir nicht raus sondern haben es uns lieber muckelig gemacht.


Abends beim Kochen haben wir das kleine maedchen mit jeder Menge Schüsseln und 2 Kürbissen aus Omas Garten beschäftigt, die landen natürlich bald auch im Topf. 


Am Nachmittag hatte der Mann etwas festeren Schaumstoff besorgt, um ihre Matratze endlich auf unsere Ebene zu bringen. Als sie noch minimini war, interessierte sie das nicht und als sie etwas größer und mobiler wurde, waren die 8 cm Höhenunterschied (bedingt durch die Höhe unserer Matratze) eine kleine Barriere auf dem Weg zum aus dem Bett purzeln, solange ich noch nicht bei ihr lag. Aber seitdem sie sich im Bett frei bewegt und das Beistellbett eigentlich mehr Rausfallschutz als alles andere ist, da sie meist direkt an mir dran schläft, passierte es sehr häufig, dass sie beim nächtlichen Gewurschtel durchs Bett dort mit einem Körperteil "abstürtzte" und dadurch wach wurde. Da sie sowieso gefühlt alle Stunde mindestens halbwach wird, freue ich mich nun umso mehr, dass diese kleine Änderung tatsächlich in den letzten zwei Nächten schon zu einer Besserung führte. 


Ich war dennoch ständig wach und habe mich über mein selig schlafendes Kind gefreut - bescheuert. Der Vormittag war mit Frühstück und Spielen schnell vorbei und schon war wieder Zeit für den Mittagsschlaf und meine Nährunde. Das Nähzimmer muss ganz dringend aufgeräumt werden.


Eine Woll-Walk-Hose für die Tochter einer lieben Freundin. Die Wolle lässt sich toll verarbeiten, ich glaube sowas muss ich auch noch fürs mini-maedchen besorgen.

Am Sonntag Nachmittag waren Mann und Tochter noch in der Badewanne plantschen und danach wurde eine große Kissenburg auf dem Sofa gebaut (leider habe ich hiervon keine Fotos gemacht). Das Töchterlein übt zur Zeit das frei Stehen, wippt dann ganz wild als wolle sie hüpfen und plumpst dann auf den Popo. Sieht genial aus.


Nachdem ich sie dann ins Bett gebracht und in den Schlaf gestillt habe, klang für uns der Abend noch auf dem Sofa mit etwas Berieselung aus. 

Und schon war das Wochenende auch vorbei und der Alltag hat uns wieder. Habt eine schöne Woche.


Samstag, 21. Juni 2014

Windelfrei, Teilzeitwindelfrei und Stoffwindeln

Vor einiger Zeit erwähnte ich hier auf dem Blog, dass unser mini-maedchen nach dem Windelfrei-Prinzip aufwächst. In den Kommentaren zeigten einige von euch Interesse daran, was das genau sei und wie das funktioniert.

Vorab möchte ich sagen, dass das hier Beschriebene unser Weg ist. Ein Weg, den wir für uns langsam nach und nach, wie so viele andere Dinge (Langzeitstillen, Familienbett, etc...), als das für uns richtige befunden haben. Ich möchte damit niemanden, der es anders handhabt, angreifen. Ich finde es furchtbar, was unter Müttern teilweise abgeht und distanziere mich ganz klar von solch einem Gerangel um die Anwartschaft zur Mutter des Milleniums. 

Um zum eigentlichen Thema zu kommen: Während der Schwangerschaft habe ich viel gelesen und über Geburtshaus, Hausgeburt und Ähnliches bin ich dann wohl in eine etwas alternativere Scene geraten. So hörte ich zum ersten Mal von Dingen wie windelfrei und Stoffwindeln und natürlich auch noch vielen anderen Themen.



Über einen Zufall erfuhr ich, dass die liebe Lilly eines der beiden bekanntesten Bücher zum Thema windelfrei mit dem Titel "Es geht auch ohne Windeln" besitzt und nicht benötigt. Sie war so lieb und vermachte es mir, lieben Dank nochmal :-*. Beim Lesen des Buches habe ich gemerkt, dass Vieles von dem dort Beschriebenen sehr einleuchtend und einfach ist.

Grob zusammenfassend kann man sagen, dass wir unseren Kindern mit den Windeln etwas antrainieren, nämlich einfach zu "machen", was wir ihnen später in mühsamen Töpfchentrainings wieder abgewöhnen. Zu Recht versteht so ein kleiner Fratz nicht, warum er oder sie denn plötzlich nicht mehr einfach laufen lassen darf. Bevor es allerdings so etwas wie Windeln gab und auch heute noch in vielen, vielen Ländern kann man sehr wohl beobachten, dass die Babies schon ab Geburt ein Gefühl für ihre Ausscheidungen haben. Vielerorts kann man Beispielsweise beobachten, wie die Mütter stundenlang mit ihren Babies in vollgepackten Bussen sitzen, an einer Haltestelle kurz aussteigen, das Kind am Straßenrand abhalten und wieder in den Bus steigen. Ein ganz natürlicher Prozess. 

Das Buch gibt einem quasi die Starthilfe in der heutigen unserer "zivilisierten" Welt einen Teil dieses Bewusstseins für das eigene Baby und das Vertrauen in sein Körpergefühl wieder zu erlangen. Dabei geht es aber auch darum, das ganze nicht zu verbissen zu sehen. Es ist eben kein Töpfchentraining und wird ganz im Tempo der Eltern und des Kindes praktiziert. 

Man versucht zu erkennen, wann das Baby mal muss und bietet ihm dann die Möglichkeit, sich über einer Schüssel, der Toilette, dem Waschbecken, einem Töpfchen, hinter einem Busch oder oder oder zu erleichtern. Viele Babies signalisieren ganz klar, dass sie mal müssen, oder spätestens, wenn die Windel voll ist. Sehr oft kann man beobachten, wie Mütter in einem Gespräch auf ihr Kind blicken und sagen "jetzt ist da was in der Windel gelandet". Die meisten Mütter und Väter haben dieses Gespür für ihre Kinder, wir haben lediglich verlernt darauf zu hören.



Bei uns war in den ersten Monaten dank meinen Beschwerden und dem kleinen dauerbrüllenden mini-maedchens leider keine Kraft vorhanden um das Thema ernsthaft anzugehen. Um ganz ehrlich zu sein, haben wir da jeden Tag aufs neue erstmal um einen geregelten Alltag gekämpft. 

Deswegen wurde unser mini-maedchen bis sie ca. 4 Monate alt war mit Wegwerfwindeln gewickelt. Dann kehrte langsam Ruhe bei uns ein und wir konnten das Thema windelfrei in Kombination mit Stoffwindeln endlich angehen.



Dazu ist zu sagen, dass wir sie nicht einfach komplett ohne Windel durch die Gegend krabbeln lassen, sie trägt so gut wie immer eine Stoffwindel. Aber es heißt, dass ich ihr bei jedem Wickeln und immer wenn ich das Gefühl habe, sie muss mal, anbiete auf ein Töpfchen, ins Klo, Waschbecken oder eine Schüssel zu machen. 

Zeitweise lief das richtig richtig gut, sie hat jeden Morgen nach dem Aufwachen ihr großes Geschäft ins Klo gemacht und ich erwischte auch tagsüber recht viele Pipis, so das wir manchmal stundenlang ein und die selbe trockene Stoffwindel anhatten. Als wir auch nachts auf Stoff umgestiegen sind, gewöhnte sie sich sogar an, erst morgens beim zur Toilette gehen ihr Pipi zu machen und wir hatten einige Zeit recht zuverlässig nur trockene Nachtwindeln. 


Momentan hingegen läuft es ziemlich schlecht. In "Fachkreisen" würde man sagen, die Kleine legt gerade einen klassischen Windelfrei-Streik hin. Bedeutet, sie signalisiert ganz klar, dass sie nicht muss, wenn ich sie abhalte (streckt sich durch und motzt) um dann 30 Sekunden später auf den Teppich zu pinkeln. Sie macht zwar morgens noch meist ein Pipi ins Klo, aber die Nachtwindel bekommt trotzdem im Laufe der Nacht auch eins ab. Sie verteilt ihr großes Geschäft auf mehrere kleinere Geschäfte und zeigt nicht mal ansatzweise an, dass da gleich was in die Windel geht.




Aber wie gesagt, ist diese Phänomen bei vielen anderen Windelfrei-Babies durchaus bekannt und bedeutet meist, dass das Kind gerade etwas anderes im Kopf hat, viel verarbeitet und lernt. Da sie auch in vielen anderen Dingen des Alltags gerade ziemlich anders ist, gehe ich davon aus, dass sie gerade in einem der zahlreichen Schübe steckt und ich bald ein paar nette Updates begrüßen darf.


Darauf freue ich mich schon sehr, und was das windelfrei angeht, so bin ich sicher, dass wir auch wieder dahin kommen, wo wir schonmal waren. Spätestens in 1-3 Jahren, wenn die meisten anderen Kinder das Thema windelfrei auch angehen ;).




Ich hoffe ich konnte das Thema einigermaßen anschaulich erklären, wenn jemand noch Fragen hat, gerne her damit.




Donnerstag, 19. Juni 2014

DIY - Rock Vicky selbstgenäht - RUMS

Vor einiger Zeit wollte ich einer lieben Freundin einen Rock nähen. Dazu habe ich bei Dawanda das Schnittmuster zum Rock Vicky erstanden.

Da ich aber nicht sicher war, ob ich das Schnittmuster auf Anhieb richtig umsetzen kann, habe ich für mich einen Proberock aus recht günstigem Material genäht.


Hier mein Ergebnis, die Länge des Schnittes habe ich etwas gekürzt.




Abgesehen davon, dass der Stoff wirklich nichts taugt und der Rock am Ende des Tages ungefähr in meinen Kniekehlen hängt, weil der Stoff einfach so arg ausleiert, gefällt mir der Schnitt sehr gut.




Und weil ich damit mal was für mich genäht habe, geht der Rock auch zu RUMS. Schon lange wollte ich da mal mitmachen.

Was sagt ihr zu dem Rock?




Donnerstag, 1. Mai 2014

Aufruf!!!

So ihr Lieben, wir müssen da mal ein ernstes Wort miteinander reden. Es geht mir wieder um die Hebammen und ihre Situation in Deutschland. Und wer jetzt schon gelangweilt mit dem Gedanken "ich gehe sowieso ins Krankenhaus" wegklicken will, halt stopp, erstmal weiter lesen, bitte.

Ich habe das Gefühl, viele verstehen noch nicht worum es hier geht und was für Folgen der Wegfall der Hebammen hätte!!!


Es geht hierbei keinesfalls nur um Hausgeburten und Geburten im Geburtshaus, es geht hierbei um das Recht einer jeden Frau auf eine Hebamme während und auch nach der Geburt.


Das Hebammengesetz regelt das ganz eindeutig.


§4



(1) Zur Leistung von Geburtshilfe sind, abgesehen von Notfällen, außer Ärztinnen und Ärzten nur Personen mit einer Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Hebamme” oder „Entbindungspfleger” sowie Dienstleistungserbringer im Sinne des § 1 Abs. 2 berechtigt. Die Ärztin und der Arzt sind verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, daß bei einer Entbindung eine Hebamme oder ein Entbindungspfleger zugezogen wird.
(2) Geburtshilfe im Sinne des Absatzes 1 umfaßt Überwachung des Geburtsvorgangs von Beginn der Wehen an, Hilfe bei der Geburt und Überwachung des Wochenbettverlaufs.

Sollte es den Hebammen also unmöglich gemacht werden zu arbeiten ist das schlichtweg nicht rechtens. Aber wo kein Kläger, da kein Richter, also liebe Frauen, nicht zurücklehnen und die Hände im Schoß falten, es geht um euer Recht. Wenn ihr schwanger seid und keine Hebamme findet, dürft, könnt und sollt ihr sogar klagen!!! 

Ich habe meine liebe Hebamme, die gerade in Afrika ist und dort als Hebamme Frauen begleitet (hier ihr Blog dazu und die Seite des Geburtshauses shantiuganda.org)  gebeten, das Thema mal aus ihrer Sicht zu beschreiben. Sie war so lieb und hat mir dann folgende Worte zukommen lassen:

"“Der schönste Beruf der Welt”, “Hebammen werden immer gebraucht” und “ein Beruf, der niemals ausstirbt” – diese Sätze habe ich schon oft gehört. Doch nun sind wir Hebammen tatsächlich vom Aussterben bedroht. Jeder kann zusehen, wie einer der ältesten Berufe der Welt um seine Existenz bangt. Die Versicherungsbeiträge für die Berufshaftplicht sind für Hebammen in den letzten Jahren exorbitant gestiegen. Der Grund dafür sind nicht etwa mehr Schadensfälle, sondern die steigenden Pflegekosten, wenn ein Kind bei der Geburt zu Schaden kommt. Das Geschäft mit den Hebammen lohnt sich für die Versicherer einfach nicht mehr. Für Juli 2015 hat die Versicherungsgruppe angekündigt, Hebammen überhaupt nicht mehr zu versichern. Das bedeutet schlicht ein Berufsverbot für Hebammen, denn ohne Berufshaftpflichtversicherung dürfen wir nicht arbeiten. Für die Frauen in Deutschland bedeutet das: Keine Vorsorge, keine Schwangerschaftsbegleitung, keine Geburtsvorbereitungskurse, keine Geburtsbegleitung, keine Nachsorge und keine Rückbildungskurse mehr durch eine Hebamme.
Es geht auch um den Verlust der Selbstbestimmung. Ohne freiberufliche Hebamme keine Geburtshausgeburt, keine Hausgeburt und auch keine Beleggeburt in der Klinik. 


Inzwischen konnte zwar ein anderer Versicherer gefunden werden, doch die neue Versicherung gilt nur befristet bis Juli 2016 und ist mit einer Kostensteigerung von 20% verbunden. Hebammen müssen also ab Juli 2015 6100€ im Jahr dafür bezahlen, ihren Beruf ausüben zu dürfen. Auch die Klinikhebammen sind betroffen, denn im Schadensfall reicht die Versicherung durch die Klinik nicht aus und Hebammen müssen mit ihrem Privatvermögen haften. Deswegen wird auch ihnen empfohlen, sich zusätzlich versichern zu lassen. Etliche kleine Geburtsstationen mussten geschlossen werden und die Geburtshilfe wird in große Zentren verlagert, die keine individuelle 1:1 Betreuung bieten können. So müssen schon jetzt gerade Frauen aus ländlichen Gebieten lange Wege aufnehmen, um zur nächsten Geburtsstation zu kommen. Genau das ist eine Bedrohung für Mutter und Kind – Zeitverzögerungen und keine angemessene Betreuung. Mit die größten Faktoren, die die Mutter- und Kindersterblichkeitsrate beeinflussen. Eine flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe gibt es schon jetzt nicht mehr. Viele Kolleginnen haben ihren Beruf schon aufgegeben und im Moment eine Hebamme zu finden, scheint für Schwangere fast unmöglich zu sein. Als Hebamme muss man sich Gedanken machen, wie man seinen Beruf finanzieren kann. Ein Sterben auf Raten, ein Aufschieben des Problems. Es gibt bisher keine langfristige Lösung, das Aussterben eines ganzen Berufsstandes aufzuhalten."  

Julia Hagedorn hat ihr Hebammenexamen 2011 in Speyer gemacht und danach zwei Jahre im Geburtshaus Koblenz gearbeitet bevor sie Ende letzten Jahres nach Afrika ging.





Ich kann immer noch gar nicht in Worte fassen, wie unvorstellbar schrecklich ich es finden würde, wenn ich bei unserem nächsten Kind (vielleicht, irgendwann) keine Hebamme an meiner Seite hätte. Meine erste Reaktion gegenüber meinem Mann war: Dann machen wir zwei das alleine, ich gehe nicht ins Krankenhaus! Für uns soweit die Schwangerschaft gut verläuft nicht unbedingt ein Thema, aber was ist danach? Im Wochenbett? 

Wer kommt täglich und schaut nach mir und dem Baby? Oder was hätte ich mit dem mini-maedchen und meinen Brustentzündungen ohne meine Hebamme gemacht? Klar, zum Arzt gehen und Antibiotika bekommen, aber wer sagt einer Erstlingsmama, dass es ok ist, wenn das Kind das Blut aus den offenen B.rustwarzen trinkt? Dass man keinesfalls 4 Stunden Abstände zwischen den Stillmahlzeiten haben muss? Auch keine 3 oder 2, sondern dass man ein Kind anlegt, wenn es Hunger hat? Kommt der Kinderarzt alle zwei Tage und nimmt dein Kind zärtlich auf den Arm, schaut ihm ins Gesichtchen und überprüft ob es ihm gut geht? Kommt dein Gynäkologe zu dir nach Hause schaut dir in die Augen und sieht, dass du gerade ein wenig mit dem Babyblues zu kämpfen hast und erklärt dir, dass das völlig in Ordnung ist und vorbei geht? Ich könnte ewig so weiter machen...

3 Tage nach der Geburt

Mache ich aber nicht, stattdessen bitte ich euch: Macht was!!!

Und was? 
Alle wichtigen Informationen findet ihr hier bei der Hebammenunterstützung. Und es wäre sehr wichtig, wenn ihr diese Petition unterzeichnet.

Bitte, bitte, es geht uns alle etwas an!!!

Sonntag, 13. April 2014

Medela Swing Maxi - Meine Milchpumpe



Ebenso wie ich mir wünschte eine natürliche Geburt im unserem Heim erleben zu dürfen, war das Stillen unsres mini-maedchens ein wichtiger Punkt für mich. Dass mich das vor ein größeres Problem stellen sollte, als Geburt und Schwangerschaft zusammen habe ich nicht für möglich gehalten.

Wer gerne meine Stillgeschichte nachlesen mag, kann das hier tun. Für alle anderen mache ich es kurz: ich habe meinen Dickkopf durchgesetzt und stille nach wie vor.

Ich habe tendenziell eher zu viel Milch als zu wenig, was hauptsächlich daran liegt, dass die Kleine auch oft und viel nuckelt ohne zu trinken und dabei trotzdem etwas die Produktion ankurbelt. Deswegen und weil ich gerne immer einen kleinen Vorrat im Tiefkühlfach habe, ist eine Pumpe für mich sehr praktisch.


So kann ich immer etwas abpumpen, wenn ich das Gefühl habe eine B.rust steht kurz vorm Milchstau. Auch wenn das mini-maedchen bisher noch nichts von der Notfall Milch gebraucht hat, bin ich doch froh, sie zu haben.

Mit der Pumpe, die ich zwischenzeitlich aus der Apotheke hatte, kam ich gar nicht zurecht. Die war riesig, laut und hat bei mir nach 30 Minuten pumpen noch keinen Milchspendereflex ausgelöst. Das schafft meine Tochter teilweise mit ihrem Weinen, wenn sie Durst hat und ich nicht schnell genug parat bin... Mit einer Handpumpe hat es einigermaßen geklappt, aber schön ist anders.

Da kommt dieses kleine runde Teil von Medela daher und packt das ganz locker in maximal 2 Minuten und schaltet dann selbständig auf pumpen um. Total klasse und vor allem super angenehm und total leise.


Mit der Swing Maxi kann ich sogar beidseitig pumpen, wenn ich das möchte.
Das Zubehör ist leicht zu reinigen und fix auseinander und wieder zusammen gebaut. Die Pumpe liegt immer auf meiner Couchseite bereit, so klein und wenig störend ist sie.

Ich bin mit der Handhabung der Pumpe absolut zufrieden und möchte sie nicht mehr missen!


Bei der Pumpe lag auch der Medela Calma Sauger bei. Ich muss gestehen, dass ich, nachdem die Kleine eine Saugverwirrung durch den Schnuller hatte, mit allen künstlichen Saugern auf dem Kriegsfuss stehe. Auch wenn der Calma versucht der B.rustwarze ähnlich zu sein, ist und bleibt er ein künstlicher Sauger, der nicht die selben Reflexe beim Baby auslöst, wie das Original. Das kann er auch gar nicht. Die meisten Babies stört das wenig und sie wechseln problemlos von Flasche zur B.rust und umgekehrt. Das mini-maedchen scheint mittlerweile andersrum saugverwirrt zu sein und wusste mit dem Calma rein gar nichts anzufangen. Ist aber gar nicht schlimm, sie trinkt hervorragend aus ihrem Becher und sollte sie mal Muttermilch so brauchen, würde sie die einfach daraus bekommen.


Alles in allem kann ich nur sagen, dass ich begeistert bin, mit wie viel Liebe zum Detail und Fürsorge Medela versucht auf stillende Mütter einzugehen und sie mit den passenden Produkten zu unterstützen.

Die Pumpe wurde mir kosten- und bedingungslos von Medela zur Verfügung gestellt. Außerdem haben sie mich hervorragend bei der Wahl der für mich passenden Pumpe beraten. Vielen Dank!

Mittwoch, 9. April 2014

8 Monate mini-maedchen



Jetzt ist sie 8 Monate (und 2 Tage) alt und schon so groß. Sie wirkt gar nicht mehr wie ein Baby. Man erkennt ganz deutlich, wie sie sich mehr und mehr zum Kleinkind entwickelt. Spannend, ergreifend und wunderschön ist das. Auf der anderen Seite macht es mich auch ein bisschen wehmütig, dass mein kleines Minibaby schon nicht mehr da ist.

Zu Beginn passte sie bäuchlings auf meinen Unterarm und jetzt sieht sie an mir im Wiegegriff schon riesig aus. Ca 15cm ist sie gewachsen in den letzten 8 Monaten. Sie hält auch keine 2 Minuten mehr ruh, ist ständig in Bewegung und will sich gerne mehr fort bewegen als es ihr möglich ist.


Immerhin kugelt und robbt sie schon durch die Gegend und macht ihre ersten Krabbelschritte. Sie sitzt schon in ihrem Hochstuhl, aber nur für die Dauer des Essens. Erst wenn sie sich von selbst hinsetzen kann, soll sie auch beim Spielen sitzen. Aber sie findet es sowieso viel spannender sich an mir in den Stand zu ziehen. Überhaupt scheine ich das perfekte Klettergerüst zu sein.

Sie isst schon alles Mögliche an Fingerfood und außerdem Getreide-Obst-Brei. Gemüsebrei war bisher nicht so der Hit. Macht aber alles nichts, da sie weiterhin so gut wie voll gestillt wird. Sie lacht und gluckst richtig, wenn sie das Babyzeichen für stillen oder die B.rust sieht. Außerdem ist das die beste Einschlafhilfe oder Trost, wenn sonst nichts mehr hilft. Einfach toll, was die Natur sich da hat einfallen lassen.


Wir wickeln sie in Stoff und praktizieren zumindest in Teilen windelfrei mit ihr. Wenn hierzu Interesse besteht, kann ich das gerne in einem extra Post mal genauer erklären.

Das mini-maedchen lacht unheimlich viel. Sie ist ein richtiger kleiner Clown und macht die tollsten Grimassen. Dann könnte ich sie aufessen vor lauter Liebe und Glück! Ich bin gespannt, wie der Sommer mit ihr wird und freue mich auf jeden Tag mit ihr...


Und keine Angst, der Blog wird nicht auf Dauer nur Babythemen beinhalten. Nur zur Zeit ist einfach kein großer Raum für anderes. Ich hoffe ihr versteht das, ertragt ein wenig Babygequatsche und bleibt mir treu bis es auch mal wieder um andere Themen geht.