Freitag, 20. Februar 2015

Friday Fives

Nach der Idee von buntraum

5 Dinge der letzten Woche für die ich dankbar bin:

1. Besuch aus der Ferne
Ende letztes Jahr zog meine liebe Freundin um und seitdem fehlt mir ihre wunderbar ruhige und erdende Art, die mir bei unseren regelmäßigen Treffen immer so viel Kraft und Sicherheit gab. Umso mehr habe ich mich auf ihren Besuch samt zauberhafter Tochter und Mann am Donnerstag gefreut. Ich habe den Nachmittag in vollen Zügen genossen. 

2. Entwicklung
Die Elfe beginnt gerade mit Zwei-Wort-Sätzen und kann sich wirklich immer besser artikulieren und verständlich machen. Es ist so spannend ihr zu zu hören und sich mit ihr zu unterhalten. 

3. Gesundheit
Nachdem die letzten Wochen immer irgendwas war und sie noch letzten Donnerstag und Freitag fieberte, bin ich einfach nur froh um eine Woche ohne Krankheit. 

4. Tobende Kleinkinder
Ich bin manchmal so traurig, dass ich die Elfe nicht in der Kita beobachten kann. Sie macht dort so viele Erfahrungen und interagiert mit anderen Kindern. Am Mittwoch kam ich in die Gruppe als sie gerade von einem größeren Jungen abgeknutscht wurde (waaaah). Umso schöner fand ich es am Dienstag Nachmittag zu beobachten, wie sie nach einer gewissen Zeit des Auftauens mit dem gleichaltrigen Sohn meiner Freundin über das Sofa tobte. 


5. Spontanität
Mit der gerade erwähnten guten Freundin Michelle hatte ich schon im Dezember ausgemacht, dass wir uns öfter treffen müssen. Da wir beide wieder arbeiten, außerdem Haus und Familie haben schaffen wir das leider nicht so richtig. Deswegen war der spontane Beschluss Montag Abend, uns am nächsten Tag zu sehen genau das Richtige! Das machen wir jetzt öfter so! 

Das war eine schöne Woche und jetzt freue ich mich aufs Wochenende.

Mittwoch, 18. Februar 2015

Krankes Elfenkind

Wenn die Elfe krank ist, leide ich immer ganz arg mit ihr. Dabei sind die Kleinen sogar viel tapferer als wir Erwachsenen. Vor einiger Zeit hat es uns auch gleich alle erwischt.
Magen - Darm, aus der Kita (die wie ich jetzt weiß quasi komplett damit flach lag).

Die Kleine begann mit einer Nacht Dauererbrechen, auf mir, jedes Mal. Danach dümpelte sie tagelang zwischen Erbrechen, Durchfall und auf keinen Fall irgendwas essen wollen herum. Erst eine Woche später aß sie das erste Mal wieder normal. Es war wirklich schlimm sie so zu sehen.

Natürlich überprüfte ich zwischendurch regelmäßig, ob sie Fieber bekam. Wir haben ein klassisches Thermometer, mit dem man im Popo misst. Das scheint sie im Babyalter gar nicht bemerkt zu haben, heute allerdings ist sie kein großer Fan mehr davon. Ich verstehe sie da sehr gut. Wir hatten zur Babyparty vor ihrer Geburt eine Wunschliste erstellt, auf der befand sich ein günstiges Ohrthermometer. Aber schon beim Selbsttest fiel mir auf, dass das hinten und vorne nicht richtig funktionierte. Als dann auch noch unsere Hebamme davon abriet, haben wir eben von Beginn an das Normale verwendet.

Kürzlich wurde ich nun gefragt, ob wir das Braun ThermoScan 5 Ohrthermometer testen wollen würden. Nachdem die Elfe ja nun eher zappelig auf die bisherige Variante reagierte, wollte ich das gerne mal mit dem Braun Ohrthermometer versuchen.


Optisch gefällt mir das Thermometer sehr gut. Man verwendet es mit Einweg-Schutzkappen für die vorgewärmte Messspitze, die eine höhere Präzision garantieren soll und wird per Licht- und Tonsignal über die korrekte oder eben falsche Positionierung im Ohr informiert. Außerdem lässt sich der letzte Messwert beim Einschalten abrufen.





Leider bin ich nun nach 3 Erkältungen und dem Magen - Darm Infekt nicht wirklich überzeugt von dem Gerät. Ich erhalte unterschiedliche Werte in beiden Ohren. Auch im selben Ohr, wenn ich mehrmals messe.

Ein Beispiel: links 36,5; rechts 37,4; links 37,1.

Wenn ich dann noch eine Vergleichsmessung mit dem Normalen mache, erhalte ich einen weiteren Wert. Meist um die 0,5 höher als mit dem Ohrthermometer.

Für eine präzise Messung reicht mir das leider nicht. Dennoch verwende ich das Gerät um eine grobe Richtung zu bekommen. Befindet sich die Temperatur in keinem erhöhten Bereich, dann ist alles gut. Wenn es höher liegt und ich wegen der Gabe von Fiebersenkern genauer wissen will, wie ihre Temperatur liegt, messe ich im Popo nach.

Aber wirklich empfehlen kann ich das Braun ThermoScan 5 Ohrthermometer aus oben genannten Gründen leider nicht. Ich habe auch schon äußerst positive Rezensionen gelesen und danach versucht noch exakter mit dem Gerät umzugehen, aber noch tiefer kann ich damit nicht ins Ohr und laut Signal ist auch alles richtig. Für uns ist es also nur bedingt nutzbar. Auch bei mir selbst erhalte ich stark schwankende Werte.

Ich bedanke mich dennoch dafür, dass wir das Braun ThermoScan 5 Ohrthermometer kosten - und bedingungslos testen durften.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Pures Glück

Ich sitze im Schneidersitz auf dem Boden. Du auf meinem linken Bein, deine kleinen Füßchen in der Aussparung, die meine Beine bilden. Du trägst eine Strumpfhose mit Äpfeln darauf und Socken ebenfalls mit Äpfeln darüber. Dein Oberteil ist voller Tomatensauce vom Mittagessen mit Papa. Der arbeitet gerade oben, weil er bei dir blieb während ich heute vormittag auf der Arbeit war. Du hast eine Bindehautentzündung, bist aber relativ gut drauf und spielst viel. Nur zwischendurch bist du arg schmusig. Wie jetzt, du schlingst deine Arme um meinen Hals und dein Kopf liegt an meiner Brust, ich spüre meinen Herzschlag an deiner Stirn. So sitzen wir da und genießen den Augenblick. Wir bewegen uns nicht, weil es so schön ist... 

Sonntag, 1. Februar 2015

Unser Wochenende in Bildern 31. Januar /01. Februar 2015

Samstagfrüh. Die Elfe will ab 4:30 Uhr stillen. Um 5:30 Uhr steht der Mann mit ihr auf. Die zwei erledigen ihre Morgentoilette und bereiten Frühstück vor. Also noch 1 Stunde Schlaf für mich. Ich bin trotzdem müde und schlecht gelaunt. (Schon dämlich, da schläft man monatelang nur 2-3 Stunden die Nacht und ist dann, wenns besser wird trotzdem unzufrieden). 


Das Frühstück ist dann aber schön und ich beschließe, dass ich jetzt bessere Laune habe. Das Wochenende ist zu kurz um übellaunig zu sein.  Nach dem Frühstück spielt die Elfe ein wenig während ich Instagram und Twitter überfliege. 


Danach beschließen wir kurz im Nachbarort ein Auto anzusehen. Die meisten, die uns interessieren stehen weiter weg, da muss der Mann alleine hin fahren. Deswegen haben wir diesen schnell gemeinsam angesehen. Leider wird es der nicht werden. 


Zurück zu Hause begeben wir uns daran, das bisher ungenutzte Kinderbett der Elfe umzubauen, damit wir unser Familienbett erweitern können. 1,60m werden langsam mit schon lange zu kleinem Beistellbett zu wenig für uns drei. 


Währenddessen schon schnalle ich mir das Kind zum Mittagsschlaf auf den Rücken und der Mann macht alleine weiter. Ich nähe eine Mütze, einen Loop und beginne einen Body. Das Elfenkind wächst gerade aus Größe 74 raus und ich möchte gerne so viel wie möglich für sie selbst nähen.


Nach dem Schläfchen bewundern wir den vielen Platz, den wir jetzt haben werden und essen dann Nudeln. 


Am Nachmittag begeben wir uns an das Chaos in unserem Büro. Monatelang wurde hier keine Ablage mehr gemacht. 


Dann gibt es Cappuccino für uns und Obstmark und Kinderschokolade für die Elfe, die im Anschluss noch gerne "heia" mit dem Papa auf dem Tisch machen möchte. 


Wir fahren noch schnell ein paar Getränke einkaufen, essen danach zu Abend und dann geht's auch schon ins Bett. Die Elfe hat nämlich keinen leichten Tag gehabt und war sehr oft sehr wütend. Das macht wohl auch sehr müde. Ich stehe nochmal auf und widme mich im Wohnzimmer meiner Lektüre: Nähmaschinen vergleichen. Um kurz vor elf wecke ich dann den Mann und wir gehen ins Bett. 


Die Nacht ist leider eine der schlechten. Ab 3:30 Uhr werde ich nur beturnt. Von 5:30 - 7:00 dann auch wieder stillenderweise. Dann stehen Mann und Elfe auf und ich darf bis halb neun noch ein wenig schlafen. Meine Laune ist trotzdem wieder unterirdisch. Bis ich zum Frühstück komme und Pfannkuchen sehe. Pfannkuchen können sowas schon richten. 


Nach dem Frühstück begeben wir uns wieder in unser Dachgeschoss zum Aufräumen. Gegen halb zwölf schnappe ich mir die Elfe und nehme sie auf den Rücken und nähe während sie schläft. 


Nach dem Mittagessen geht's in den Nachbarort auf den Spielplatz. Der ist ziemlich ausgestorben. Es ist aber auch ungemütlich. Die Elfe will auch viel lieber nebenan zu den großen Jungs die Fußball spielen. Also schauen wir da etwas zu bevor wir uns wieder nach Hause machen.


Dort räumen wir noch ein wenig weiter und dann begibt sich der Mann in die Küche und die Damen des Hauses nehmen eine ausgiebige Dusche, damit sie frisch für die kommende Woche sind. Zum Abendessen gibt es Ofengemüse, welches allerdings nur mir zu schmecken scheint. Dabei fand ich es wirklich sehr lecker. 


Danach bringe ich mein müdes Elfenkind ins Bett und freue mich auf meine Abendlektüre auf der Couch, aber zuerst mache ich diesen Post fertig. 


Schade, dass das Wochenende schon wieder rum ist. Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr bei Geborgen Wachsen.